Klimaschutzkonzept

In Kooperation mit dem Ingenieurbüro infas enermetric Consulting GmbH aus Greven erarbeitet die Gemeinde Mulfingen in der Zeit vom 01.05.2016 bis 30.04.2017 ein integriertes Klimaschutzkonzept.

Ziel des Klimaschutzkonzeptes ist die Erarbeitung einer Energie- und CO2-Bilanz, eine Potenzialanalyse zur Senkung der CO2-Emissionen und ein Maßnahmenkatalog, der im kommunalen Handlungsrahmen kurzfristig umsetzbare Projekte sowie mittel- und langfristig wirksame Handlungsvorschläge bereitstellen soll.
Dieser Maßnahmenkatalog, der Maßnahmen aus den Bereichen Ausbau erneuerbarer Energien, Steigerung der Energieeffizienz, klimafreundliche Mobilität und Öffentlichkeitsarbeit enthalten soll, soll unter der Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern und Experten für die jeweiligen Fachgebiete aus der Gemeinde Mulfingen erarbeitet werden.

Das Projekt wird durch eine Lenkungsgruppe begleitet, die sich über den Gesamtprozess 3 Mal trifft. Das erste Treffen findet im Dezember 2016 statt. Von ihr werden die Themen für 2 Workshops, die im nächsten Jahr stattfinden werden festgelegt. Zu den Veranstaltungen wird die Bevölkerung gesondert eingeladen. Im Rahmen einer Abschlussveranstaltung werden nach Abschluss des Projektes die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt.
Mit dem Klimaschutzkonzept möchte die Gemeinde Mulfingen eine handlungsorientierte Grundlage für die Klimaschutzaktivitäten in der Gemeinde schaffen.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) sowie sein Projektpartner, der Projektträger Jülich (www.ptj.de/Klimaschutzinitiative-kommunen), fördern das Projekt mit 65 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Unter dem Förderkennzeichen 03K02879 und dem Titel „Klimaschutzkonzept für die Gemeinde Mulfingen“ wurde im April 2016 der Förderbescheid erlassen. Bereits seit 2008 fördert das BMUB zahlreiche Aktivitäten, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Sie decken hierbei ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab, von der Konzepterstellung bis hin zu investiven Maßnahmen, und schaffen einen Mehrwert, von dem nicht nur Verbraucherinnen und Verbraucher profitieren, sondern auch Kommunen, Unternehmen oder Bildungseinrichtungen.