Ortschaft Hollenbach

(ca. 385 m ü.NN)

NaturdenkmalEine der ältesten Linden im süddeutschen Raum steht in der Ortsmitte neben der Kirche. Das Alter des Baumes wird auf ca. 700 Jahre geschätzt. In einem Bericht des Hollenbacher Amtmanns Georg Rosa an die Regierungskanzlei Weikersheim geht hervor, dass der Lindenplatz schon vor 1750 Versammlungsplatz war und ein Balkenstützwerk besaß, das wohl noch in viel frühere Zeit zurückgeht. Das Denkmal für Gefallenen von 1914-1918 ist unter dem Stützwerk untergebracht.

Freizeit und Erholung
Großer Waldcampingplatz für Dauer- u. Durchgangscamper im Mönchswald neben einem über 2 ha großen Badesee und einem Angelsee von 3,7 ha Wasserfläche gelegen.
Zahlreiche gut ausgebaute Feld- und Waldwege laden zum Wandern und Radfahren durch die Hohenloher Naturlandschaft ein.
Im Winter Skilanglauf und Eislaufen um und auf den Hollenbacher Seen.

Ortsbildprägende Gebäude in Hollenbach

  • Stephanuskirche Eine Kapelle der fränkischen Königsmission wurde Anfang des 14. Jahrhunderts zu einer Kirche mit Kreuzgewölben umgebaut. Hier soll sich kurzzeitig ein Zisterzienserkloster befunden haben (wertvolle Fresken aus dem 14./15. Jahrhundert).
    Kirchenführung möglich nach Voranmeldung, Tel. 0 79 38/99 00 80
  • Pfarrhaus Erbaut 1737
  • Altes Schulhaus Erbaut 1841
  • Dorfgemeinschaftshaus: erbaut 1948 als Dreschhalle. 1998-99 Umbau zum Dorfgemeinschaftshaus.

Brauchtum in Hollenbach:

  • Maibaum-Aufstellen durch die örtlichen Vereine. Anschließend Hocketse.
  • Turnplatzfest des Sportvereins.
  • Amateur-Mundart-Theater.

Historisches

  • 1219: Erstmals urkundlich erwähnt
  • 1541: Ersterwähnung der Hollenbacher Schule
  • 1718: 25. Juli, Große Feuersbrunst; 42 Gebäude brennen nieder
  • 1737: Neubau des Pfarrhauses
  • 1790: Fürst Friedrich von Hohenlohe-Ingelfingen lässt hier nach Steinkohle graben
  • 1806: Hollenbach kommt zu Württemberg
  • 1841: Bau des Schulhauses
  • 1923: Einweihung des Kriegerdenkmals unter der Linde
  • 1941: Anordnung der Umlegung für Hollenbach; Bestimmung des Dorfes zur Planungsgemeinde für ländliche Neuordnung 
  • 1945: Besetzung am 06.04. durch amerikanische Truppen 
  • 1957: Wiederaufnahme der Umlegung
  • 1966: Umlegung-Flurbereinigung; Zuteilung der Feldlage
  • 1975: Gemeindereform: Eingliederung nach Mulfingen
  • 1982: 6. Juni, Wolkenbruchartiger Regen mit starkem Hagelschlag; Schaden an Feldfrüchten über 300.000 DM
  • 1998: Beginn des Umbaus der ehemaligen Dreschhalle zum Dorfgemeinschaftshaus
  • 2004: Erschließung Gewerbegebiet Siegenwasen mit Verlegung der Amstraße
  • 2005: Erschließung Neubaugebiet Haagweg II
  • 2005: Freilegung des verdolten  Hollenbach
  • 2006: Neubau Feuerwehrgerätehaus an das Rathaus und Neuanschaffung Fahrzeug
  • 2006: Anschluss der Aussiedlungen Seelach an die Pumpstation Hollenbach
  • 2007: Ausbau Haagweg und Endausbau Baugebiet Haagweg II