Schule in Mulfingen bunt wie das Leben!

Ein moderner Schulstandort feiert

So bunt wie das Leben ist das Programm bei der Einweihung der Mulfinger Schulen.
Lernworkshops, Experimente im Physikraum, Grasköpfe basteln, Farbenspiel und Kunst aus der Steinzeit im Foyer der Bischof von Lipp Gemeinschaftsschule bringen bei der Einweihung am Samstag rüber, wie bunt darin Schule gelebt wird.
Sportlich geht es in der Gerhard Sturm Halle zur Sache. Die Jahrgangsstufe 5a der Katholischen Freien Schule bewegt mit ihrem Sportparcours große und kleine Besucher.

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Bildergalerie zur Schuleinweihung

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Eine lange Besucherschlange steht an der Geisterbahn an. Ein Musical nimmt mit zu Don Quijote, dem Ritter von der traurigen Gestalt. Die Besucher erleben die Mediathek Comics. Und die Jahrgangsstufe 10 der Bischof von Lipp Schule zeigt: So machen „wir“ Schule - bunt wie das Leben.
Die Vielfalt, die sich hinter der Fassade des renovierten Schulgebäudes verbirgt, können die Besucher auch bei den Führungen durch die Schule entdecken. Wer noch mehr über die Bischof von Lipp Gemeinschaftsschule erfahren möchte, kommt zum Treffpunkt im Foyers Denn dort wird die Schule mit ihrer Zielsetzung und ihrem pädagogischen Profil vorgestellt.
Ein Reich des Lichts, der Farbe und der Wärme ist das neue Zuhause der Grundschule und der „Kinderinsel Panama". Ihr Programm beim Einweihungsfest trägt dem Rechnung. Ein Mini-Musical nimmt die Besucher in „Das Vierfarbenland“ mit. Ein Regenbogen wird beim Singspiel verschenkt. Das Theaterstück „Paddy and the Rainbow“ zeigt die schauspielerische Seite der Grundschüler. Doch nicht nur Zuschauen ist bei der Einweihung der Grundschule angesagt. Spielerisch können die Besucher ihre Sinne bei einem Memory testen. Kreative Händchen basteln Regenbogenschweife und kunterbunte Paradiesvögel. Kreativität spiegelt sich auch in den Buntstiften aus Holz vor der Schule wider. Kunterbunte Paradiesvögel zeigen sich den Besuchern in der Aula der Grundschule. Tontopftiere sind im Zimmer der Zweitklässler ausgestellt. Und „Haus der vielen Farben" steht über der Ausstellung im Klassenzimmer der 3a.

Die warme und lichtdurchflutete Behaglichkeit des Grundschulgebäudes setzt sich im Anbau für die Ganztagesbetreuung, der „Kinderinsel Panama" fort. „Kreativ, bunt und lustig“ hat sich das Panama-Team für die Einweihung auf die Fahne geschrieben. Da schauen große und kleine Besucher doch gerne vorbei und machen beim Basteln mit. Bunte Hühner, Giraffen und Mäuse entstehen aus Wäscheklammern, Farbe und Bastelpapier.
Vieles brauchte es für den neuen Abschnitt der Mulfinger Bildungslandschaft, der am Samstag mit dem Einweihungsfest für die beiden Schulen gefeiert wird. Groß ist daher auch die Gesprächsrunde beim Festakt, die Elvira Schimanski vom SWR4 Frankenradio vor rund 500 Gästen in der Stauseehalle moderiert.
In ein niegelnagelneues Gebäude einzuziehen, beschreibt Michaela Wolpert als etwas ganz Tolles. „Der moderne Neubau ist ein Ort zum Lernen und Leben“, versichert die Rektorin der Grundschule. Die Räume sprechen die Kinder an und fordern zum Lernen auf. Eine erfolgreiche Lernumgebung sei vorhanden. „Wir sind stolz auf das Gebäude und fühlen uns darin richtig wohl", sagt Michaela Wolpert.
Die Bischof von Lipp Schule war während des Neubaus der Grundschule in Containern untergebracht. „Jetzt eine richtige Schule zu haben. ist toll“, freut sich Ella Fürst vom Schulleitungsteam, stellvertretend für die erkrankte Rektorin Barbara Köppen.

Die Einrichtung der Gemeinschaftsschule erfolgte zum Schuljahr 2014/2015. „Gemeinschaftsschule ist eine Herausforderung für Lehrer, Schüler und Eltern“, sagt EIIa Fürst. Und sie ergänzt, dass sich die Schüler damit am leichtesten tun. „Lernen braucht Beziehung“, weiß die Pädagogin. Dies werde an der Bischof von Lipp Gemeinschaftsschule gelebt. Die Schule ist für Johann Dimberger ein Gemeinschaftswerk, Gemeinsam sei sich auf den Weg gemacht worden. Ohne Gemeinde, Eltern, Förderverein und die Firmen hätte es nicht funktioniert. „Nur miteinander konnte es gelingen", schreibt der Geschäftsführer der St. Josefspflege dem Wir-Gedanken in Mulfingen zu.
Staunend stellt Elvira Schimanski fest, dass 360 Schüler und Schülerinnen den Lernort mit Leben erfüllen, „Die Mulfinger Partner im Bereich der Bildung und Betreuung haben hierfür Vorbildliches geleistet", sagt Bürgermeister Böhnel. Was in den vergangenen Jahren stattfand, sei etwas Besonderes. Die Einweihung der Mulfinger Schulen zu feiern, bezeichnet der Bürgermeister daher als ein herausragendes Ereignis. Das Bildungs- und Betreuungsangebot stehe allen Schülern offen: Mulfinger wie auswärtigen Schülern gleichermaßen.
Das Mulfinger Modell ist für Günter Rammhofer vom Landratsamt ein besonderes Modell. Eine Bereicherung der Schullandschaft sei damit erreicht worden. Nicht mit leeren Händen ist der Vertreter des Landrats zur Einweihung gekommen. Die großzügige Spende wertet Bürgermeister Böhnel als Wertschätzung.
„So ein Wir-Gefühl erlebt man selten“, beschreibt Alois Schmitt vom Staatlichen Schulamt den Weg, der in Mulfingen für die Bildung und Betreuung gemeinsam gegangen wird. Als eine herausragende Leistung wertet er, dass 75 Prozent der Mulfinger Viertklässler auf die Bischof von Lipp Gemeinschaftsschule wechselten. „Die Mulfinger Bildungslandschaft ist an einem Punkt angekommen, der zuversichtlich für die Zukunft stimmt", stellt Ralf Sturm von ebm-papst fest. Er verdeutlicht, wie wichtig eine stabile Region ist. „Hell, freundlich. einladend und zum darin Wohlfühlen”, nennt Architekt Uwe Hein als Leitfaden bei der Sanierung der ehemaligen Grund- und Hauptschule und für den Neubau der Grundschule. Das Glück des Tüchtigen bescheinigt er der Gemeinde Mulfingen. Denn alle notwendigen Räume für den Betrieb der zweizügigen Gemeinschaftsschule hatte die sanierte ehemalige Grund- und Hauptschule zu bieten. Sehr zufrieden mit dem modern gewordenen Schulstandort Mulfingen sind die Elternvertreter der beiden Schulen Sabine Hirschlein und Thomas Gacek.

58 Kinder nutzen das Angebot der Kinderinsel Panama. „Dass wir so gewachsen sind, ist ganz große Klasse", freut sich Julia Stürzl-Hock über den Zuspruch, den das Betreuungsangebot der Gemeinde findet. Schule ist für Pfarrer Ingo Kuhbach auch ein Ort der Herzensbildung und ein Ort. an dem christliche Werte gelebt werden. Dazu gehört für den Seelsorger, der zusammen mit Pfarrer Ulrich Hartmann und Pfarrer Hartmut Soland die beiden Schulen segnet: Die Würde des Anderen annehmen und respektieren.


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